A 13 ist erreicht - aber nur ein Etappenziel

Zum "Stichtag" am 13.11. erinnert der VBE Hessen an die Protestaktionen der vergangenen Jahre - und den erfolgreichen Kampf des VBE für A13.

Der 13. November war in den vergangenen Jahren für Grundschul-Lehrkräfte ein besonderer Tag: Rein rechnerisch haben sie ab diesem Tag für den Rest des Jahres kostenlos gearbeitet – geht man von der Bezahlung an anderen Schulformen aus. 

Um eine gerechte Bezahlung durchzusetzen, gab es jedes Jahr Protestaktionen. Und der VBE hat einen jahrelangen, hartnäckigen Kampf um die gleichwertige Besoldung geführt; so hat der VBE schon 2011 ein Rechtsgutachten zur „Gleichen Besoldung als Verfassungsauftrag“ vorgelegt. 

Im Januar 2023 führte all das endlich zum Erfolg: Die Landesregierung stellte die bessere Bezahlung von Grundschul-Lehrkräften in Aussicht, seit August 2023 läuft die schrittweise Anpassung. Nach intensiven Verhandlungen mit dem Kultusministerium hat der VBE Hessen zudem Verbesserungen für stv. Schulleiter/innen an GS, verbundenen GS/HS sowie HS mit mehr als 540 SuS und für deren Konrektor(inn)en zur Wahrnehmung von Schulleitungsaufgaben erreicht. (siehe dazu auch die VBE-Information hier)

Der VBE Hessen freut sich über seine Erfolge, bleibt aber am Ball: Wir setzen uns für eine schnellere Anpassung der Bezahlung der Grundschul-Lehrkräfte ein. Und wir fordern eine höhere Besoldung für die Schulleiterinnen und Schulleiter von Grundschulen!

Außerdem freut sich der VBE Hessen, dass sein Dachverband, der dbb Hessen, durch verschiedene, langwierige Klagen Erhöhungen der Besoldungen, Anwärtergrundbeträge und Familienzuschläge erstritten hat. Das Ziel einer „amtsangemessenen Besoldung“ ist aber noch nicht erreicht. Daher werden wir den dbb Hessen weiter bei seinen Forderungen gegenüber der neuen Landesregierung unterstützen.