Wie Eltern ihren Kindern den Start ins neue Schuljahr erleichtern könen

Wie Eltern ihren Kindern den Start ins neue Schuljahr erleichtern könen

Ausschlafen! Das ist für viele Schülerinnen und Schüler das Schönste an den Ferien. Umso schwerer fällt es ihnen dann, am ersten Schultag rechtzeitig aus dem Bett zu kommen. Besser ist es daher, sich Schritt für Schritt an den Schlafrhythmus zu Schulzeiten anzupassen. „Eltern können ihren Kindern dabei helfen, indem sie diese in der letzten Ferienwoche wieder früher ins Bett schicken und am Morgen nicht allzu spät wecken“, rät Stefan Wesselmann, Landesvorsitzender des VBE Hessen. Mit einem gemeinsam ausgetüftelten Plan, in den für jeden Tag die Uhrzeiten eingetragen werden, lassen sich die Kinder am ehesten für das frühere Aufstehen gewinnen.

Die Rolle der Eltern: anspornen und ermutigen
Eltern haben aber noch weitere Möglichkeiten, ihren Kindern den (Neu-)Start in den Schulalltag zu erleichtern. So ist es wesentlich, Kinder nicht unter Druck zu setzen, sondern sie zu ermutigen und anzuspornen. „Es kann natürlich mal Probleme beim Lernen und Verstehen geben. Aber dann ist es die Rolle der Eltern, ihren Kindern klarzumachen, dass sie nicht gleich aufgeben sollten und dass sich Lösungen finden lassen“, sagt Wesselmann. „Nur so können die Kinder Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten entwickeln – und nur so haben sie Freude am Lernen.“

Hausaufgaben kontrollieren, aber nicht korrigieren
Eine gute Lernatmosphäre zuhause trägt ebenfalls dazu bei, dass Kinder Hausaufgaben und die Vorbereitung auf Klassenarbeiten nicht nur als lästige Pflicht sehen. „Pausen sind wichtig, damit der Kopf wieder frei wird“, so Wesselmann. Geschwister, die im Hintergrund spielen oder fernsehen, lenken dagegen eher ab, genauso wie Spielsachen, die auf dem Schreibtisch herumliegen. Solche Situationen sollten vermieden werden. Und so sehr es die Eltern manchmal reizt: Sie sollten die Hausaufgaben ihrer Kinder nicht korrigieren, sondern lediglich kontrollieren, dass sie erledigt wurden. „Andernfalls können die Lehrerinnen und Lehrer nicht erkennen, was ein Kind gut oder weniger gut kann und in welchen Bereichen es individuell gefördert werden muss“, erläutert Wesselmann.

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