VBE Hessen begrüßt erste Schritte zur Entlastung von Schulleitungen an Grundschulen

VBE Hessen begrüßt erste Schritte zur Entlastung von Schulleitungen an Grundschulen

Der VBE Hessen begrüßt die geplante Erweiterung von Teilzeit- und Beurlaubungsmöglichkeiten für hessische Beamtinnen und Beamten, die ein Gesetzentwurf von CDU und Grünen zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften vorsieht. Dazu gehören auch Möglichkeiten für Teilzeit und Beurlaubung zugunsten kranker Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger.

Anlässlich der heutigen Anhörung im Innenausschuss des Landtags betonte Stefan Wesselmann, Landesvorsitzender des VBE Hessen, dass das Land Hessen damit einen wichtigen Beitrag für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leiste – gerade auch für die Lehrerschaft, die der VBE im Blick hat.

Zu den Veränderungen im Besoldungsrecht gab es ebenfalls Zustimmung von Seiten des VBE Hessen. „Wir begrüßen die Besoldungsanhebung für die Konrektorinnen und Konrektoren an Grundschulen sowie die Schaffung von stellvertretenden Schulleitungsstellen an Grundschulen mit mehr als 80 bis 180 Schülerinnen und Schülern“, so Wesselmann.

An anderer Stelle besteht aus Sicht des VBE Hessen allerdings weiterer Handlungsbedarf: Die Pflichtstundenverordnung muss geändert werden, um das Leiter- und Leitungsdeputat vor allem an den Grundschulen zu erhöhen. Die Entlastung von Schulleiter/innen durch Stellvertreter/innen sei zwar ein wichtiger erster Schritt. Doch wenn sich zwei Personen dann die knapp bemessene Leitungszeit teilen müssen, sei kaum etwas gewonnen. „Der VBE Hessen wird sich daher weiter für den Dreiklang größeres Leitungsteam – mehr Leitungszeit – bessere Bezahlung einsetzen“, versprach der Landesvorsitzende Wesselmann.

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