VBE Offenbach fordert faire Bezahlung von Lehrkräften

VBE Offenbach fordert faire Bezahlung von Lehrkräften

Mit grün-weißen Fahnen und starker Präsenz hat der VBE Offenbach am Dienstag vor dem Staatlichen Schulamt auf die ungleiche Besoldung der verschiedenen Lehrämter aufmerksam gemacht. „A 13 als Einstiegsgehalt für alle!“ lautet die Forderung des VBE, für die er zum wiederholten Male am 13. November protestierte – gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der GEW.

Lehrkräfte aller Schulformen und auch der Landesvorsitzende des VBE Hessen, Stefan Wesselmann, waren gekommen, um sich für die Interessen der Grundschul-Kolleginnen und -Kollegen einzusetzen – und taten diese auch gegegenüber der Leiterin des SSA, Susanne Meißner, kund.

Die Forderung nach „A13 für alle“ begründet der VBE mit dem Wandel des Berufsbilds von Grundschul-Lehrerinnen und -Lehrern. Ihre Arbeit und die von beispielsweise Lehrkräften an Gymnasien ist nach wie vor nicht gleichartig. Aber sie ist gleichwertig. In dem vom VBE im Jahr 2011 in Auftrag gegebenen „Gusy-Gutachten“ wird hinreichend dargelegt, warum die gängigen Argumente für die unterschiedliche Besoldung der verschiedenen Lehrämter nicht mehr tragfähig sind.

Sachsen und Schleswig-Holstein, Berlin, Brandenburg und Hamburg werden im kommenden Jahr A 13 als Einstiegsgehalt zahlen, andere Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben angekündigt, nachzuziehen.

Der VBE Hessen erwartet, dass auch die hessische Landesregierung die Leistung der Grundschullehrkräfte als gleichwertig mit der anderer Lehrämter anerkennt und der Ungleichbehandlung auch in Hessen endlich ein Ende setzt!

Angela Tüncher,
Vorsitzende des VBE Offenbach

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