VBE Frankurt: Fortbildung klärt über Legasthenie und LRS auf

VBE Frankurt: Fortbildung klärt über Legasthenie und LRS auf

Woran erkenne ich eine Legasthenie? Wie lässt sich Legasthenie von einer Lese-Rechtschreib-Schwäche abgrenzen? Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es in der Schule? Und welche rechtlichen Vorgaben sind zu beachten?

Diese und mehr Fragen behandelte die Fortbildung „Legasthenie und LRS“, die der VBE Hessen am 7. November 2019 in der Schule am Sommerhoff-Park in Frankfurt veranstaltet hat. 25 Lehrerinnen verschiedener Schulformen und –stufen waren gekommen, von denen fast alle in ihren Klassen Kinder haben, bei denen eine LRS oder Legasthenie vorliegt oder zumindest der Verdacht darauf besteht.

Referentin Stefanie Hoffmann, diplomierte Legasthenie-Trainerin des EÖDL und Lehrerin an einer Grundschule im Landkreis Offenbach, erläuterte in ihrem Vortrag eingangs die Ursachen für Legasthenie und LRS und stellte Möglichkeiten vor, wie Lehrkräfte in der Schule durch Beobachtung, Schreibproben und Rechtschreibtests eine mögliche Legasthenie bzw. LRS feststellen können.

Unsicherheiten im Umgang mit Nachteilsausgleich, Leistungsfeststellung und –bewertung konnte die Referentin durch eine ausführliche Darstellung der Fördermöglichkeiten auflösen, wobei sie auch klarstellte: „Optimale Förderung in der Schule ist unter den gegebenen Voraussetzungen kaum möglich!“

Praktisch wurde es dann im zweiten Teil der dreistündigen Fortbildung: Hier lernten die Teilnehmerinnen die AFS-Trainingsmethode für Schüler/innen mit Legasthenie kennen, indem sie selbst Übungen zu Aufmerksamkeit, Sinneswahrnehmung und der Arbeit an den Fehlern ausprobierten.

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