Neuer Ansprechpartner für Fragen rund um den Ruhestand

Neuer Ansprechpartner für Fragen rund um den Ruhestand

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchte ich mich Ihnen als der neue Sprecher der Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand unseres hessischen VBE-Landesverbandes vorstellen.

Nach dem Studium für das Lehramt an Haupt-und Realschulen in Gießen mit den Fächern Deutsch und Französisch und dem Referendariat in Karben im Wetteraukreis bekam ich meine erste Planstelle 1980 am Humboldt-Gymnasium in Bad Homburg. Von dort wechselte ich 1989 an die Philipp-Reis-Schule in Friedrichsdorf, an der ich in der folgenden Zeit bis zu meiner Pensionierung im Jahr 2016 unterrichtete.

Bereits am Ende meiner Referendarzeit bin ich 1979 dem VBE beigetreten und habe mich seit dieser Zeit immer in unserer Lehrergewerkschaft engagiert. So war ich in den letzten zehn Jahren bis zum Beginn des Ruhestandes Mitglied im Gesamtpersonalrat am Staatlichen Schulamt für den Hochtaunus- und den Wetteraukreis und bin zurzeit noch stellvertretender Vorsitzender des Regionalverbandes Hochtaunus/Wetterau.

Ich bin also nach meiner Pensionierung nicht aus dem VBE ausgetreten, was leider viele Mitglieder mit dem Beginn des Ruhestandes (voreilig?) tun. Stattdessen möchte ich nun in meiner neuen Funktion gerne dazu beitragen, dass Sie sich auch als Ruheständler gut im VBE aufgehoben fühlen.

Als mein wichtigstes Aufgabengebiet sehe ich die individuelle Beratung unserer Mitglieder im Ruhestand beispielsweise im Bereich der Beihilfe, aber natürlich auch die Vertretung der Interessen der Pensionäre bei Entscheidungen in unserem VBE-Landesvorstand, in den ich auf der Landesvorstandssitzung vom 29. September 2017 für die Zeit von zwei Jahren gewählt worden bin.

Ich danke an dieser Stelle dem Landesvorstand, dass er noch vor meiner Wahl – also ohne mein Zutun – in seiner Stellungnahme für die Öffentliche Anhörung im Innenausschuss des Hessischen Landtages zum Gesetz über die Besoldungs-und Versorgungsanpassung für 2017 und 2018 ausdrücklich auch die Übernahme des Jobtickets für die Pensionäre gefordert hat. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme: „Als Zeichen der Wertschätzung für jahrzehntelange loyale Dienste sollte den Versorgungsempfängerinnen und -empfängern entweder ebenfalls die Freifahrtregelung oder stattdessen eine Einmalzahlung zuteilwerden.“ Dass daraus nichts geworden ist, liegt nicht am VBE!

Beratungsbedarf sehe ich aber nicht nur für unsere Mitglieder im Ruhestand, sondern auch für alle Mitglieder im aktiven Dienst. Wie oft treffen Kolleginnen und Kollegen in jungen Jahren weitreichende Entscheidungen oder werden vor solche Entscheidungen gestellt, die sich viel später dann negativ auf die Versorgungsbezüge auswirken. Ich nenne hier nur einige Stichpunkte: Sabbatjahr, Teildienstfähigkeit, Wiedereingliederung nach langer Krankheit oder – was wohl am häufigsten vorkommt – Stundenreduzierungen aus persönlichen oder familiären Gründen. Und schließlich liegt mir sehr daran, dass auch diejenigen Kolleginnen und Kollegen einen Ansprechpartner haben, die gerade in der Phase des Übergangs vom aktiven Dienst in den Ruhestand sind. Hier gibt es mehr zu beachten, als man denkt.

Nachdem Sie nun wissen, dass es einen Ruhestandsbeauftragten im VBE-Landesvorstand gibt und etwas zu meinem Aufgabenverständnis erfahren haben, möchte ich Sie ermutigen, sich mit Fragen, aber auch Anregungen an mich zu wenden. Schreiben Sie mir einfach an ekkehard.mueller@vbe-hessen.de. Ich melde mich dann zurück!

Von dieser Stelle auch einen kollegialen Gruß und gute Wünsche an meinen Amtsvorgänger Hermann Beck.

Herzlich,
Ihr Ekkehard Müller

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