Elternzeit: Maximale Arbeitszeit von 30 auf 32 Stunden erhöht

Elternzeit: Maximale Arbeitszeit von 30 auf 32 Stunden erhöht

Eine Änderung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes ermöglicht es Müttern und Vätern, während der Elternzeit mehr zu arbeiten als bisher. Die maximale Arbeitszeit lag bislang bei 30 Stunden in der Woche, nun sind es 32 Stunden. Diese Regelungen gelten für nach dem 31. August 2021 geborene Kinder, also rückwirkend zum 1. September 2021 (§ 8 Abs.2 HMuSchEltZVO).

Für Lehrkräfte müssen die o.g. Stunden auf die vorgegebene Pflichtstundenzahl umgerechnet werden. Auf der Grundlage von 41 Wochenstunden der Beamtinnen und Beamten bedeuten die maximal möglichen 32 Wochenstunden einen maximalen Beschäftigungsumfang von 78% für Teilzeit in Elternzeit (32:41=0,78).

Umgerechnet in Pflichtstunden können in Elternzeit
• Grundschullehrkräfte (28,5 Pflichtstunden) max. 22,24 Stunden,
• Förderschullehrkräfte (27,5 Pfl.Std.) Stunden max. 21,46 Stunden,
• Haupt-/Realschullehrkräfte (26,5 Pfl.Std.) max. 20,68,
• Gymnasiallehrkräfte (25,5 Pfl.Std.) max. 19,9 Stunden und
• Berufsschullehrkräfte (24,5 Pfl.Std.) max. 19,12 Stunden

unterrichten.

Unabhängig von der Thematik „Teilzeit in Elternzeit“ lohnt sich auch immer mal in den VBE-Durchblick „Pflichtstunden der Lehrkräfte“ zu schauen. Diesen finden Sie in der jüngsten Ausgabe der „Lehrer und Schule“ und bei allen anderen Durchblicken im Internen Bereich dieser Homepage.

Foto: unsplash / Rodolfo Barroto

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