Änderungen bei der Beihilfe - für aktive und pensionierte Lehrkräfte

Änderungen bei der Beihilfe - für aktive und pensionierte Lehrkräfte

(08.02.2022) Bei der Beihilfe ist es durch das 3. Dienstrechtänderungsgesetz vom November 2021 zu einigen Änderungen gekommen. In der Regel handelt es sich dabei um Verbesserungen von Leistungen, die nicht so häufig in Anspruch genommen werden.

Für alle Beihilfe-Berechtigten relevant sind u.a. die Änderungen in punkto Zahnbehandlung und Zahnersatz. Neu geschaffen wurde die Möglichkeit, Kosten für eine Begleitperson geltend zu machen, die mit einem Kind unter 12 Jahren in eine stationäre Reha-Maßnahme aufgenommen wird. Außerdem wird eine Direktabrechnung zwischen Beihilfestelle und Krankenhäusern eingeführt werden, sobald die technischen Voraussetzungen geschaffen sind – dies also unbedingt im Auge behalten!

Eine weitere Verbesserung ist die Verdoppelung des steuerlichen Grundfreibetrages als Einkommensgrenze für die Beihilfeberechtigung von Ehepartnern, die nicht selbst beihilfeberechtigt sind (siehe dazu die ausführlichen Informationen in unserer Rubrik „Aus dem Ruhestand“ in Lehrer und Schule 2/2021).

Außerdem können sich alle diejenigen freuen, die neben ihrer Pension auch eine Rente beziehen. Denn: Die Regelung, wonach sich der Bemessungssatz für die Beihilfe um 20 % reduziert, wenn der Zuschuss der Rentenversicherung zum privaten Krankenkassenbeitrag höher war als 40,99 €, gilt nicht mehr. Betroffene können nun bei ihrer Rentenversicherung beantragen, wieder den vollen Zuschuss zu ihrer privaten Krankenversicherung ausbezahlt zu bekommen. In den meisten Fällen wird sich das wie eine Rentenerhöhung auswirken.

Alle wichtigen Änderungen im Beihilferecht sind kompakt in diesem Merkblatt zusammengefasst.

Foto: Ilja Frei / unsplash

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