Achtung! Betrugsversuch mit Versorgungsauskünften

Achtung! Betrugsversuch mit Versorgungsauskünften

(29.03.2021) Wieder einmal versuchen Geschäftemacher mit einer Versorgungsauskunft Geld zu verdienen. Die Masche: In einer Mail an Schulleitungen behaupten die Absender, dass eine Liste von Lehrkräften, die um Informationen zu ihren Pensionsansprüchen gebeten hatten, versehentlich vernichtet worden sei. Die Schulleitung möge daher eine bestimmte Telefonnummer an das Kollegium weiterleiten, damit die betroffenen Kolleginnen und Kollegen sich melden können. Für die dann erfolgte „Versorgungsauskunft“ wird eine Rechnung von um die 100 Euro gestellt.

Leider ist es bereits vorgekommen, dass ein Schulsekretariat gutgläubig die Daten einer Kollegin an den Absender besagter E-Mail weitergegeben hat. Diese Kollegin hatte zufällig kurz vorher eine Versorgungsauskunft beim RP Kassel beantragt, und zwar auf dem Dienstweg. Dadurch war der Vorgang dem Sekretariat bekannt.

Der VBE Hessen rät daher, Versorgungsauskünfte direkt beim Regierungspräsidium Kassel (Dezernat Beamtenversorgung) zu erbitten. Grundsätzlich gilt: Das Regierungspräsidium wendet sich von sich aus nie an die Beschäftigten, um ihnen das Angebot einer Versorgungsauskunft zu machen!

Außerdem gilt: Für Versorgungsauskünfte des RP Kassel entstehen keine Kosten. Schulleitungen sollten bei Mails wie oben beschrieben hellhörig werden und auch ihre Sekretariate sensibilisieren.

Übrigens: Wann, wie oft und auf welchen Wegen man eine Versorgungsauskunft erhalten kann – das hat unser Ruhestandsbeauftragter Ekkehard Müller in der Lehrer und Schule Ausgabe 1/2020 erklärt.

Informationen zum Ruhegehalt und dessen Berechnung finden Sie hier .

Foto: Amol Tyagi / unsplash

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